Die Referenten/innen des Branchentags Wasserstoff Wien 2026

Stand 07.05.2026 – Weitere Referenten/innen werden nach Freigabe der Informationen stetig ergänzt.

Hin zu Zero Waste: Industrielle Integration für erneuerbares Methanol

 

Biogene Nebenströme und grüner Wasserstoff als Bausteine der Kreislaufwirtschaft

VERBUND und die AustroCel Hallein GmbH entwickeln gemeinsam ein integriertes Industrieprojekt zur Erzeugung von grünem Methanol. Dabei werden zwei biogene CO2-Nebenströme aus der Zellstoffproduktion mit rd. 2.600 t grünem Wasserstoff pro Jahr aus einer Elektrolyse kombiniert. So sollen rd. 14.000 t erneuerbares Methanol pro Jahr produziert werden. Das Projekt steht beispielhaft für Zero Waste, die kaskadische Nutzung von Biomasseströmen und industrielle Integration zur Defossilisierung energieintensiver Prozesse.

 

Wasserstoff bis zum Kunden transportieren

Hin zu Zero Waste:
Industrielle Integration für erneuerbares Methanol
Gemeinsamer Vortrag mit Hr. Anton Balla, Verbund Green Hydrogen

Der Vortrag erläutert das Projekt zur Herstellung von e-Methanol zur Wertschöpfung aus biogenen Nebenströmen der Produktion von Biogas und Bioethanol. Die industrielle Integration auf Basis der kaskadischen Nutzung regionaler Biomasserohstoffe bietet die Möglichkeit eines niederschwelligen Eintritts in die Wasserstoffwirtschaft für die mitteleuropäische Industrie. Die Produktion eines universellen, speicher- und transportierbaren Energieträgers auf Basis von Wasserstoff und ausschließlich biogenem Kohlenstoff realisiert ein langfristig tragfähiges Energiesystem geschlossener Kreisläufe.

 

Elektrolyse aus der Perspektive von Forschung & Entwicklung
An der Universität Freiburg und dem Hahn-Schickard-Institut entwickeln wir Systeme für Membranelektrolyse mit PFAS-freien Materialien. Diese versprechen kostengünstigere Systeme bei gleicher Effizienz, sind aber im kommerziellen Einsatz noch wenig erprobt. Daher arbeiten wir gemeinsam mit Industriepartnern an deren Skalierung, um sicheren Betrieb und Langlebigkeit zu verbessern. Der Austausch über Use-Cases und Betriebsdaten aus der realen Anwendung wäre für uns vorteilhaft, damit Degradationstests die realen Anforderungen besser widerspiegeln.

Grüner Wasserstoff auf der Überholspur? Die Bedeutung des EABG für Wasserstoffanlagen

Die Hydrogen Partnership Austria, Entwicklungen 2026

www.andreasjakwerth.com

Grüner Wasserstoff @ OMV: Von der Strategie bis zur Umsetzung eines der größten Elektrolyseure Europas

CO2-neutraler Bautrupp der Wiener Netze

Die Wiener Netze testeten gemeinsam mit Wiener Wasserstoff, PORR, WIBEBA und der TU Wien erstmals einen CO₂-neutrale Bautrupp im Störfalldienst. Mit Wasserstoff-Baggerlader, H₂-Fahrzeugen und E-Geräten werden über 90 % CO₂ eingespart. Das Projekt untersuchte die Praxistauglichkeit klimafreundlicher Baumaschinen.

Wasserstoff in Österreich 2026 – Quo Vadis

Es wird auf Basis aktueller Szenarien in Richtung Klimaneutralität in Österreichs Industriesektor die Rolle von Wasserstoff als Energieträger und Feedstock für die chemische Industrie kritisch beleuchtet. Neben der Rolle von Wasserstoff in der Industrie, werden auch zukünftige Wasserstoffbedarfe für Kraftwerke energiesystemisch eingeordnet. Zur Deckung der zukünftigen Bedarfe, wird sowohl inländisch als auch in anderen Ländern erzeugter Wasserstoff benötigt. In diesem Kontext wird der Hochlauf in den letzten fünf Jahren analysiert und Wege skizziert, hier beschleunigend zu agieren.

Wasserstoff bis zum Kunden transportieren

Dekarbonisierung einer Metropole
Die Rolle von Wasserstoff auf dem Weg zu einem klimaneutralen Wien

Wasserstoff hat eine zentrale Bedeutung für die Dekarbonisierung von Energieversorgung, Industrie und Mobilität. Als vielseitiger Energieträger ermöglicht er die Nutzung erneuerbarer Energien in schwer elektrifizierbaren Anwendungen und trägt zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bei. Die Wasserstoffaktivitäten von Wien Energie zeigen anhand konkreter Projekte und Partnerschaften, wie grüner Wasserstoff zur nachhaltigen Strom- und Wärmeerzeugung, zur Versorgung von Industrie und Schwerverkehr sowie zur Erreichung der Wiener Klimaziele beitragen kann.

Wasserstoff als integraler Bestandteil der Wiener Klimastrategie: strategische Verankerung, systemische Relevanz

Die Einbettung von erneuerbarem Wasserstoff in die Wiener Klimastrategie und sein Beitrag zur Erreichung der Wiener Klimaziele stehen im Mittelpunkt des Beitrags. Insbesondere werden die wesentlichen Herausforderungen bei der Transformation des Wiener Energiesystems beleuchtet. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Versorgungssicherheit sowie die Absicherung der Strom- und Fernwärmeversorgung in Winter- und Spitzenlastsituationen gelegt.

e-Methan – eine Chance zur Decarbonisierung
e-Methan kann einen wichtigen Beitrag zur Decarbonisierung leisten, insbesondere in Bereichen, die sich nur schwer elektrifizieren lassen. Wir beschreiben Chancen für die Produktion anhand der Praxis.

H2-Hochlauf in Österreich: Was stimmt, was es braucht – und was wirkt
Zwischenbilanz der österreichischen Wasserstoffstrategie: Wo stehen wir? Der Vortrag stellt Anspruch und Realität gegenüber und zeigt, welche Maßnahmen für den H2-Hochlauf tatsächlich wirken. Mit dem HI2 Hydrogen Industrial Inland Valley entstehen erste Keimzellen, in denen Erzeugung, Infrastruktur und industrielle Anwendung zusammenspielen – als Ausgangspunkt für einen tragfähigen Wasserstoffmarkt in Österreich.

Natural hydrogen exploration: challenges and opportunities

Natural (geologic) hydrogen is a promising future resource with potential to contribute substantially to the decarbonisation of global energy systems. The still limited knowledge on hydrogen generation, migration, accumulation and preservation in the subsurface, however, impedes economic development. Based on the insights from selected case studies, this talk will discuss challenges and opportunities for future natural hydrogen exploration. Suggestions for improved workflows will be presented.

Aktuelle Maßnahmen zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Österreich

Wasserstoffnetz zwischen Kernnetz, Korridoren und Konzessionen – der Rechtsrahmen für den Hochlauf im DACH-Raum

Dekarbonisierung des Gebäudesektors durch Power-to-Gas im Energie-Contracting

Regulatorik, Planungssicherheit, Bürokratie

Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft erfordert klare Regulatorik. Zwischen Planungssicherheit und und bürokratischer Hürden entscheidet jedoch oft nur der eigene Standpunkt. Machen sie mit mir einen Einblick in die technischen Regelwerke und entscheiden sie dann selbst.

Rechtliche Rahmenbedingungen der Wasserstoffspeicherung in Österreich sowie bestehende und künftige Lösungsansätze

Wasserstoff und Speicher

Vom Monopol zur Vielfalt – Wasserstoff und seine Derivate anstatt Erdgas

Transformationspfade des Kraftwerkstandorts Süd der LINZ AG auf Basis von Wasserstoff